Musik in 1.000 Zeichen: Petrels – »Flailing Tomb«

Petrels - FlailingTomb

Auch auf seinem vierten Album geht Oliver Barrett weiter unbeirrt seinen Weg. Auf »Flailing Tomb« [Partnerlink] erreicht der Brite, der musikalisch unter dem Künstlernamen Petrels firmiert, die nächste Stufe der eigenen Entwicklung. Mit dumpfem Knistern, das schon bald zu choralen Drone-Klängen gerinnt, beginnt eine atemberaubende Dreiviertelstunde.

Elegisch wälzen die Themen auf den Hörer zu, von Minute zu Minute steigert sich die Zahl der übereinander liegenden Soundschichten. Klang auf Klang auf Klang stapelt Barrett und reißt den Hörer mit jeder Überlagerung tiefer hinein in dieses Meisterwerk. Das hymnische »Orpheus« stellt mit seinen Chören zur Mitte des Albums einen klanglichen Höhe- und gleichzeitig Wendepunkt dar.

Die zweite Hälfte von »Flailing Tomb« besteht dann zu einem Großteil aus der Adaption eines alternativen Soundtracks zu Godards »Alphaville« – wieder nimmt ein im Brachialen endendes Crescendo seinen stillen Ausgang, um rund 20 Minuten später im Choralen zu explodieren. Mitreißend bis zur letzten Sekunde.

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