Musik in 1.000 Zeichen: Pup – »The Dream Is Over«

Pup - The Dream Is Over

Auf und nie­der, immer wie­der. So spielt das Leben. Und genau­so fin­det es sich auf dem zwei­ten Album von Pup wie­der. Die rau­en Zei­ten und die gro­ßen Momen­te kom­men hier zu glei­chen Tei­len vor, die Tage und Näch­te, die dazu­ge­hö­ren, wenn man erwach­sen wird und die eige­nen Träu­me mit der Rea­li­tät abgleicht.

Nein, mit Mit­te 20 stellt sich längst nicht alles so dar, wie man es sich als Teen­ager aus­ge­malt hat. Um das zu wis­sen, muss man nicht zwin­gend Musi­ker sein. Die Fall­hö­he zwi­schen »gla­mou­rös auf gro­ßer Büh­ne ste­hen« und »plei­te im Van über­nach­ten« ist aber schon enorm. Pup wan­deln sie in unbän­di­ge Ener­gie um, in rhyth­misch ver­track­te Hard­core-Aus­brü­che und fri­cke­li­ges Indie-Gitar­ren-Gebas­tel – irgend­wo zwi­schen freund­li­chen Fucked Up und grim­mi­gen Lemonheads.

Ins­ge­samt ergibt sich eine herr­li­che hal­be Stun­de vol­ler Com­ing of Age und In your Face, deren Titel »The Dream Is Over« [Part­ner­link] das Zitat einer Ärz­tin ist, die Sän­ger Ste­fan Bab­cock nach 450 Shows in zwei Jah­ren eröff­ne­te, dass die Stim­me wohl für immer weg sei. Der Traum vor­bei? Eat this, Doc! Alles ist anders, als man mal dach­te. Anders super.

Drü­ben bei Band­camp kann man »The Dream Is Over« anhö­ren. Viel Vergnügen.

Und dank »Stiegl Hid­den Stu­dio Ses­si­ons« wis­sen wir jetzt auch, wie die ers­ten bei­den Stü­cke des Albums live klingen:

Der im Text mit [Part­ner­link] mar­kier­te Ver­weis wur­de von mir im Rah­men mei­ner Teil­nah­me am Part­ner­pro­gramm der Ama­zon EU S.à r.l. gesetzt. Wei­te­re Hin­wei­se dazu fin­den sich im Impres­sum die­ser Seite.

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