Musik in 1.000 Zeichen: Motörhead – »Bad Magic«

Motörhead - Bad Magic

Die Zeiten ändern sich so rasant, da tut es manchmal schon gut, sich an einer Konstante durchs Leben hangeln zu können. Motörhead, zum Beispiel. Die machen das mit dem Rock’n’Roll seit mittlerweile 40 Jahren und die 13 Nummern auf Studioalbum Nummer 22 könnten auch prima aus den Anfangstagen stammen.

Im Grunde ist das vor allem ein medizinisches Wunder. Lemmy ist herz- und zuckertechnisch nicht mehr allzu gut beisammen. Aber wenn es etwas zu rocken gibt, ist er bis auf weiteres unverwundbar. Aus gesundheitlichen Gründen, so ließ er neulich wissen, sei er von Whisky auf Wodka umgestiegen. Stimme und Stimmung hat das keinen Abbruch getan. Breit grinst der Maestro den Hörer an, klappt das Visier runter und bringt das Moped auf Schwung.

Von der ersten Sekunde an bis zum letzten Takt des Stones-Covers »Sympathy For The Devil« ballert »Bad Magic« [Affiliate Link] aus den Boxen. Hammertempo, Hammergitarrensoli, Hammerwummerbass. Und bissige Texte. Lemmy: »Die Welt dreht sich und es gibt immer etwas gegen Kriege und andere Dinge zu sagen.« Rasante Zeiten brauchen rasante Motörhead-Lieder. Victory or die!

Der im Text mit [Affiliate Link] markierte Verweis wurde von mir im Rahmen meiner Teilnahme am Partnerprogramm der Amazon EU S.à r.l. gesetzt. Weitere Hinweise dazu finden sich im Impressum dieser Seite.

Ähnliche Beiträge:

Musik in 1.000 Zeichen: Veruca Salt – »Ghost Notes«
Das erste Album in Originalbesetzung seit 1997. Dank erstaunlicher Kontinuität lässt sich mit diesem Werk prima in alten Zeiten schwelgen.
Musik in 1.000 Zeichen: Correatown – »Embrace The Fuzzy Unknown«
Becircender Dream Pop mit glasklarer Stimme über verhangenen Gitarren, mit Synthies und Handclaps, mit eingängigen Melodien und Arrangements.
Musik in 1.000 Zeichen: Balkan Beat Box – »Shout It Out«
Keine Spur von verkopft: Die Balkan Beat Box spielt auf Album Nummer Fünf Weltmusik jenseits aller Grenzen, ohne dabei unhörbare Sauce zu fabrizieren.
Musik in 1.000 Zeichen: The Smith Street Band – »More Scared Of You Than You Are Of Me«
Das erste Album nach dem Durchbruch: Punkrock-Energie und catchy Melodien werden jetzt noch mit Bläsern, Streichern, Chören und etwas Ruhe verfeinert.
______________________

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hallo, mein Name ist Christoph Löhr und ich bin ein Öcher Jong, den es an den Rhein verschlagen hat – nach Bonn. Als freier Journalist und Autor arbeite ich sowohl für diverse Zeitungen und Magazine, als auch im Auftrag von Agenturen und Direktkunden. Wer nach dem Besuch meines Blogs Interesse an weiteren Informationen hat, findet mich auch bei Facebook, Twitter, Xing oder wahlweise bei Google+. (Weitere Netzwerke, in denen ich mal mehr, mal weniger aktiv bin, finden sich im Fußbereich dieser Seite.)

Getaggt als: , , , ,