Musik in 1.000 Zeichen: Fazerdaze – »Morningside«

Fazerdaze - Morningside

Was immer der Kalender auch behaupten mag: Anfang Mai kommt der Sommer. Amelia Murray schickt ihn uns aus Neuseeland. Unter ihrem musikalischen Alter Ego Fazerdaze hat die Sängerin, Songwriterin, Gitarristin und Drumcomputer-Programmiererin zehn locker-leichte Indie-Pop-Nummern auf ein Album gepackt, die irgendwie danach schreien, mit Grashalm zwischen den Zähnen, auf der Motorhaube liegend und Schäfchenwolken guckend angehört zu werden.

Melancholische Momente unterstreichen den Eindruck nur, den dieses über weite Strecken sonnige Album hinterlässt. Das ist Songwriting mit der Klarheit der frühen Pop-Jahre damals Mitte der 60er und der Verve der 90er-Shoegazer. Sanft verweht der Hall Murrays Stimme und ihre filigranen Gitarrenmelodien und kann doch nicht verhindern, dass diese ebenso simplen wie eingängigen Harmonien hängenbleiben – noch einmal gehört werden wollen.

Und mit jeder weiteren Runde wächst »Morningside« [Partnerlink], schält sich die Kontur der anfangs verhuscht wirkenden Songs heraus. Bis am Ende alles an und in Dir lächelt. Sommer!

Auf der Bandcamp-Seite von Fazerdaze besteht die Möglichkeit, »Morningside« anzuhören. Viel Spaß.

Der im Text mit [Partnerlink] markierte Verweis wurde von mir im Rahmen meiner Teilnahme am Partnerprogramm der Amazon EU S.à r.l. gesetzt. Weitere Hinweise dazu finden sich im Impressum dieser Seite.

Ähnliche Beiträge:

Musik in 1.000 Zeichen: The Wainwright Sisters - »Songs In The Dark«
Schöne Stimmen, schöne Atmosphäre: Zwei Halbschwestern erinnern sich an Melodien ihrer Kindheit zwischen Wiegenliedern und Woody Guthrie.
Musik in 1.000 Zeichen: Tortoise – »The Catastrophist«
Von sirrenden Synthies über jazzig-funkigen Bass bis zum Trademark-Gitarrensound der Chicago-Fünf: Tortoise ist zu groß für Deine Schublade.
Musik in 1.000 Zeichen: Stone Foundation – »Street Rituals«
Acid-Jazz-Bass, Northern-Soul-Schlagzeug, Bläsersätze, E-Piano und Modfather Paul Weller am Mischpult verpassen diesem Album mächtig britischen Groove.
Musik in 1.000 Zeichen: Shipwrecks – »Shipwrecks«
Kesselpauken, bizarre Percussiongeräte, ein Akkordeon: Alles findet Platz in diesen mit Liebe zum Detail geflochtenen, atmosphärischen Klangteppichen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.