Musik in 1.000 Zeichen: Correatown – »Embrace The Fuzzy Unknown«

Correatown - Embrace The Fuzzy Unknown

Angela Correa macht auf ihrem neuen Album dort weiter, wo sie vor drei Jahren mit »Pleiades« aufgehört hat: mit becircendem Dream Pop, mit glasklarer Stimme über verhangenen Gitarren, mit Synthies und Handclaps, mit eingängigen Melodien und Arrangements, die an die großen Namen des Genres erinnern – an Mazzy Star oder die Cocteau Twins.

Völlig nahtlos gelingt der Anschluss an die eigene Vergangenheit dennoch nicht. Muss er auch nicht. Zu viel ist in der Zwischenzeit passiert – Correa hat geheiratet, ein Kind zur Welt gebracht. Diese einschneidenden Erlebnisse haben die Kalifornierin verändert. Und die Veränderungen sind wiederum in der Musik, vor allem aber in den Texten ihres Projekts Correatown spürbar.

Die zehn Stücke auf »Embrace The Fuzzy Unknown« entstanden im Lauf dieser drei Jahre und packen die großen Themen des Lebens an. Woher, wohin und warum überhaupt? Und jeder Zuhörer ist eingeladen, seine persönlichen Antworten zu finden.

Auf der Bandcamp-Seite von Correatown gibt es zwar keine Hörproben des aktuellen Albums, einen Eindruck von Angela Correas Musik kann man dort dennoch gewinnen.

Ähnliche Beiträge:

Musik in 1.000 Zeichen: Falling Stacks – »No Wives«
Wie angegossen passende Schubladen mit Platz für Eigenheiten. Die lakonische Avantgarde aus Bristol spielt Postpunk und Math Rock.
Musik in 1.000 Zeichen: Envy – »Atheist's Cornea«
Im Wechsel zwischen Postrock und Screamo, zwischen Melodien und Metalriffs: Das erste Album seit fünf Jahren zeigt die Japaner in Bestform.
Musik in 1.000 Zeichen: The Magnetic North – »Prospect Of Skelmersdale«
Eine wohltuend unaufdringliche Mischung aus Folk und Indie-Pop, die die wechselhafte Geschichte eines seltsamen, nordenglischen Orts erzählt.
Musik in 1.000 Zeichen: Coppersky – »If We’re Losing Everything«
Auch im Herzen der Niederlande wird die Kunst des US-Unterhemdenrocks gepflegt – mit energischen Gitarren und einem Händchen für Hooklines.
______________________

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Hallo, mein Name ist Christoph Löhr und ich bin ein Öcher Jong, den es an den Rhein verschlagen hat - nach Bonn. Als freier Journalist und Autor arbeite ich sowohl für diverse Zeitungen und Magazine, als auch im Auftrag von Agenturen und Direktkunden. Wer nach dem Besuch meines Blogs Interesse an weiteren Informationen hat, findet mich auch bei Facebook, Twitter, Xing oder wahlweise bei Google+. (Weitere Netzwerke, in denen ich mal mehr, mal weniger aktiv bin, finden sich im Fußbereich dieser Seite.)

Getaggt als: , , , ,