Musik in 1.000 Zeichen: The Highbrow – »Pelican Sounds«

The Highbrow - Pelican Sounds

Gehört Carports die Zukunft? Nun, zumindest in Heidelberg scheint es noch echte Garagen zu geben. The Highbrow kommen von da und die Musik, die das Quartett spielt, wurde früher üblicherweise in derlei Räumlichkeiten geprobt.

Klare Songs ohne großen Schnickschnack, Vintage-Sound, rotzig verzerrte Gitarren, knarzige Farfasi-Orgel und Lyrics, die stellenweise das Zeug zum Slogan haben und dementsprechend unerbittlich ausgewalzt werden – Neben Garage stand der Postpunk bei der Entstehung von »Pelican Sounds« [Affiliate Link] unüberhörbar Pate.

Assoziationen und große Namen drängen sich auf: The (International) Noise Conspiracy wegen der Orgel, The Make-Up wegen der Gitarren, ein bisschen auch Joy Division wegen der Grundstimmung. Nein, das Rad erfinden The Highbrow mit diesen sechs Songs nicht neu. Wollen und müssen sie aber auch nicht. Macht ja auch so Spaß.

Der im Text mit [Affiliate Link] markierte Verweis wurde von mir im Rahmen meiner Teilnahme am Partnerprogramm der Amazon EU S.à r.l. gesetzt. Weitere Hinweise dazu finden sich im Impressum dieser Seite.

Ähnliche Beiträge:

Musik in 1.000 Zeichen: Max Richter – »From Sleep«
Entschleunigende Ausschnitte einer achtstündigen Komposition für Klavier, Streicher, Elektronik & Stimme – eines gigantischen Wiegenliedes.
Musik in 1.000 Zeichen: Foals – »What Went Down«
Vorbei die Zeit, als die Foals ein Schnellboot namens »Antidotes« auf den Markt warfen. Die Gegenwart ist ein Riesentanker unter Volldampf.
Musik in 1.000 Zeichen: Mondo Fumatore – »The Yeah, The Yeah And The Yeah«
Eine feine Lehrstunde, was die Garage braucht, um richtig zu scheppern: messerscharfe Riffs, twangende Fills, preschendes Schlagzeug, Mundharmonika …
Musik in 1.000 Zeichen: The Notwist – »Superheroes, Ghostvillains + Stuff«
Einmal auf perfekte Art durch den eigenen Katalog gespielt: Notwists erstes Live-Album spiegelt die fantastische Bühnen-Qualität der Band 1:1 wieder.
______________________

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hallo, mein Name ist Christoph Löhr und ich bin ein Öcher Jong, den es an den Rhein verschlagen hat - nach Bonn. Als freier Journalist und Autor arbeite ich sowohl für diverse Zeitungen und Magazine, als auch im Auftrag von Agenturen und Direktkunden. Wer nach dem Besuch meines Blogs Interesse an weiteren Informationen hat, findet mich auch bei Facebook, Twitter, Xing oder wahlweise bei Google+. (Weitere Netzwerke, in denen ich mal mehr, mal weniger aktiv bin, finden sich im Fußbereich dieser Seite.)

Getaggt als: , , , ,