Musik in 1.000 Zeichen: Rotor – »Sechs«

Rotor - Sechs

Rotor stehen auf gleich mehreren Ebenen für herrlich klare Kante. Ihre Alben, zum Beispiel, nummerieren die Herren aus Berlin seit dem Debüt im Jahr 2001 stur durch. Und dann der Bandname, der recht schmucklos verspricht, was die Typen hinter dem Namen problemlos halten: Einmal auf Hochtouren unterwegs, föhnt dir Rotor die Haare, wie es kein Helikopter besser könnte.

Da weiß man seit inzwischen 20 Jahren einfach, was man hat. Oder kriegt. Im Jubiläumsjahr, etwa, das sechste Album. Und wie seine Vorgänger ist auch »Sechs« [Partnerlink] ein rein instrumentaler Stoner-Rock-Koloss, der jedweden aktuellen Trend einfach mal ignoriert. Statt heute modernem und morgen schon vergessenem Schnickschnack werden hier zeitlos schöne und tonnenschwere Riffs losgetreten, in rhythmisch unheimlich clevere Formen und vertrackte Songstrukturen gegossen und in diesen ebenso stoisch, wie brachial ausgewalzt.

Immer wieder erstaunlich, wie leicht der Zustand »heavy« bisweilen klingen kann, wie schwerelos die Schwere. Runde Sache zum runden Jubiläum. Einmal mehr klare Kante.

»Sechs« kann man auf der Bandcampseite von Rotor unter anderem anhören.

Der im Text mit [Partnerlink] markierte Verweis wurde von mir im Rahmen meiner Teilnahme am Partnerprogramm der Amazon EU S.à r.l. gesetzt. Weitere Hinweise dazu finden sich im Impressum dieser Seite.

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