Musik in 1.000 Zeichen: Gallops – »Bronze Mystic«

Gallops - Bronze Mystic

Hoppla, Comeback! Nach nur einem Album hatten sich die walisischen Gallops im Jahr 2013 getrennt – einem sehr vielversprechenden Album, was die Trennung für Freunde der gewagten Elektronik-Math-Rock-Verquickung noch ein wenig bitterer machte. Vier Jahre später kommt das »Hallo, da sind wir wieder!« überraschend.

Und »Bronze Mystic« [Partnerlink] knüpft ungefähr nahtlos an seinen Vorgänger an, was die Freude über die offenbar schon 2016 vollzogene Wiedervereinigung noch ein wenig größer macht. Inzwischen zum Trio geschrumpft, lassen Gallops noch immer keinen Stein auf dem anderen. Wieselflink jagen sich Gitarre und ein wahnwitzig treibendes Schlagzeug um die Ecken. In den Zwischenräumen wabert ein Synthie-Teppich wohlig vor sich hin, der von »Defender Of The Crown auf dem C-64« bis »Jan Hammer auf Speed« alles drauf hat, was schräg und dabei seltsam grandios ist.

Damals wie heute spielt diese Band einem einen Knoten in den Kopf, während sie das Tanzbein durchmassiert. Für diese Musik müsste man einen eigenen Tanz erfinden. Den Captain-Future-Disco-Stepper oder so. Bizarr brillant.

Auf der Bandcamp-Seite von Gallops kann man »Bronze Mystic« anhören und bei Bedarf erstehen.

Der im Text mit [Partnerlink] markierte Verweis wurde von mir im Rahmen meiner Teilnahme am Partnerprogramm der Amazon EU S.à r.l. gesetzt. Weitere Hinweise dazu finden sich im Impressum dieser Seite.

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