Musik in 1.000 Zeichen: Black Yaya – »Black Yaya«

Black Yaya st Cover

»Ich mach das jetzt mal alleine«, dachte sich David-Ivar Herman Düne nach über zehn Alben mit der Band Herman Dune. Black Yaya heißt er darum jetzt, will musikalischer Voodoo Priester sein und ist dabei vor allem eins: ein großartiger Erzähler kleiner, finsterer Geschichten. Im Lauf der neun Songs seines selbstbetitelten Solo-Albums singt er von Halluzinationen und Visionen, von Verbrechen und Rache, hangelt sich in Sachen Inspiration von Edgar Allen Poe über Hieronymus Bosch bis Stanley Kubrick.

Kompositorisch setzt Yaya auf eine einfach Formel: Je düsterer der Text, desto heller der musikalische Teppich, auf dem er wandelt. Geradezu beschwingt hüpft der Folkrock unter dem Gesang hindurch. Stellenweise opulent arrangiert, herrscht hier dennoch Leichtigkeit soweit Auge und Ohr reichen. Alles wirkt wie selbstverständlich aus dem Ärmel geschüttelt, unbemüht und gerade dadurch fesselnd schön. In Summe strahlt das gesamte Album eine Entspanntheit aus, wie sie nur jemand verströmt, der genau weiß, dass er gerade alles sehr richtig – und jetzt mal alleine – macht.

»Black Yaya« [Partnerlink] ist am 27. Februar erschienen. Und weil es so schön ist, gibt es (nach dem Klick) ein Video zu einem der Songs (»Under your skin«) von dieser Platte:

Der im Text mit [Partnerlink] markierte Verweis wurde von mir im Rahmen meiner Teilnahme am Partnerprogramm der Amazon EU S.à r.l. gesetzt. Weitere Hinweise dazu finden sich im Impressum dieser Seite.

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