Musik in 1.000 Zeichen: Wang Wen – »Sweet Home, Go!«
Kompromissloser Postrock: Wang Wen spielen das alte Leise-Laut-Leise-Spiel mit eigener Note, weil traditionell chinesische Instrumente mit einfließen.
Kompromissloser Postrock: Wang Wen spielen das alte Leise-Laut-Leise-Spiel mit eigener Note, weil traditionell chinesische Instrumente mit einfließen.
Catchy Melodien, Tempowechsel, Hooklines, Songstrukturen, Album-Dramaturgie: alles wie aus einem Guss. Und trotzdem fehlt irgendwas, das hängenbleibt.
Die Briten nehmen den Erzählfaden früherer Werke wieder auf und pflügen sich mit breiten Gitarrenwänden und lichtlosen Ausbrüchen durch düstere Themen.
Nichts für Menschen, die nach Genre-Schubladen suchen: Hier serviert eine rasante Band mit unglaublicher Sängerin Jazz mit Funk und Noise und No Wave und sogar Punk.
Das untypischste, schwereloseste Album-Leaf-Werk ever und doch unverkennbar. Jimmy LaValle und Co bleiben experimentierfreudig und detailverliebt.