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Das Leben, sagt der Volksmund, schreibt die schönsten Geschichten. »Und Spamschleudern schreiben die schönsten Gedichte«, ergänze ich. Zumindest aber die seltsamsten. Das nun folgende Stück Poesie schlug am heutigen Vormittag hier in den Kommentaren auf. Ich kann und will dieses Kleinod nicht für mich behalten.

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Pimp my Link

Vor einigen Wochen habe ich im Fußbereich meiner Seite einige kleine Veränderungen vorgenommen, die eigentlich hauptsächlich dazu gedacht waren, meinen Ordnungssinn zu befriedigen. Hinter den Icons, die dort unten rechts zu sehen sind, befinden sich Links zu den diversen sozialen Netzen, in denen ich – mal mehr, mal weniger – aktiv bin. Vor besagten einigen Wochen habe ich einen Großteil dieser Links in eine einheitliche Form gebracht.

Anstelle von »facebook.com/loehrzeichen« steht da jetzt »loehrzeichen.de/facebook«, statt »twitter.com/loehrzeichen« entsprechend »loehrzeichen.de/twitter« und so weiter. Wie gesagt, das Ganze habe ich für den Hausmeister Kaczmarek in mir gemacht. Dass das noch irgendjemand sonst interessieren könnte, hätte ich nicht gedacht. Mit dieser Annahme habe ich aber offenbar falsch gelegen. Denn inzwischen haben mich mehrfach Leute gefragt, wie ich das denn bewerkstelligt habe – per Mail, aber auch per Nachricht drüben bei Xing, wo die neue Aufgeräumtheit meines Social Media Ichs wohl am deutlichsten zu sehen ist. Sagt zumindest dieser Screenshot:

Jetzt folgt also der Versuch einer Antwort. Vorab noch kurz die Information, dass ich, was solche Dinge betrifft, absolut kein Profi bin. Die Anleitung dazu hatte ich seinerzeit irgendwo im Internet entdeckt und ausprobiert. (Leider habe ich diese Anleitung aktuell nicht mehr gefunden. Ich reiche den Link nach, sobald er mir noch einmal über den Weg läuft.) Dass es bei mir funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass es auch bei jedem anderen funktionieren wird. Und währenddessen halten sich die Kenner und Könner vor Lachen den Bauch, weil es bestimmt etliche einfachere und geschmeidigere Methoden gibt, eine solche Umleitung einzurichten.

Wie auch immer, ich habe das gewünschte Ziel erreicht, indem ich den Inhalt der .htaccess-Datei meiner Domain verändert habe. Für jeden Link, den ich umleiten wollte, habe ich eine Zeile hinzugefügt. Für Facebook sah diese Zeile dann beispielsweise so aus:

Redirect 301 /facebook https://www.facebook.com/Loehrzeichen

»Redirect 301« startet eine unmittelbare Umleitung. Das 301 steht für »moved permanently«. (Wenn ich das schon extra nachgeguckt habe, will ich es auch loswerden. Irgendwen wird das schon interessieren.) »/facebook« gibt an, welche Seite umgeleitet werden soll, und der Rest macht klar, wohin die Reise geht. Wenn jeder umzuleitende Link eine solche Zeile bekommt, ist der ganze Laden auf einmal ganz wunderbar aufgeräumt. Hoppla, fast hätte ich jetzt noch einen lahmen Kalauer serviert. Irgendwas mit Frühjahrsputz. Gerade noch einmal Glück gehabt.

Ungezählte Besucher

Die nächsten paar Sätze habe ich in Kurzform schon seinerzeit in das Impressum dieser Seite (und die darin enthaltene Datenschutzerklärung) gepackt. Weil dort einerseits nur selten jemand vorbeischaut, ich aber andererseits glaube, dass der darin enthaltene Link den einen oder anderen Besucher interessieren könnte, habe ich mich entschieden, das Ganze noch einmal explizit in einen Blogbeitrag zu packen. Und der geht so:

Wie auf vielen anderen Seiten kommt auch hier ein Statistik- und Analyse-Tool zum Einsatz. Ich habe mich in diesem Zusammenhang für »Piwik« entschieden, einer Open-Source-Alternative zu Google-Analytics. Unter der Anwendung von Cookies analysiert diese die Benutzung dieses Internetangebotes durch den jeweiligen Besucher. Die durch den Cookie erzeugten Informationen werden auf dem Server des Anbieters in Deutschland gespeichert, wobei die IP-Adresse sofort nach der Verarbeitung und vor deren Speicherung anonymisiert wird. Sämtliche Daten werden ausschließlich zu statistischen Zwecken erhoben und kommen keinem anderen Verwendungszweck zu. Schon gar nicht werden sie durch mich gespeichert oder an Dritte weitergegeben. Besucher, die mit ihrer statistischen Erfassung dennoch nicht einverstanden sind, können diese auf einfachem Wege unterbinden: Ein entsprechender Klick auf dieser Seite genügt. Danach werden bei weiteren Besuchen keinerlei Daten mehr erfasst. Bei der Benutzung eines anderen Rechners oder Browsers oder nach dem Löschen der Cookies muss die Prozedur allerdings wiederholt werden.

Datenschutz durch Doppelklick

Datenschutz und das Einbinden von Social Media Empfehlungsknöpfen auf Webseiten gehen nicht unbedingt Hand in Hand. Tatsächlich erfassen diese Buttons schon beim Laden der Seite Daten und senden diese an den Betreiber des jeweiligen Netzwerkes. Dazu muss der Besucher nicht einmal zwingend einen der Knöpfe drücken. Dem geschuldet ist der Umstand, dass es seit heute unter den Artikeln in diesem Blog so aussieht:

Und das ist die Geschichte hinter dieser Knopfleiste: Anfang September hatte »heise online« eine Lösung des oben beschriebenen Datenschutzproblems präsentiert. Mit dem 2-Klick-Button erhält jeder Seitenbesucher die Möglichkeit, einer Übertragung seiner Daten zuvor zuzustimmen. Dies geschieht mit dem ersten Klick, der den jeweiligen Knopf freischaltet. Der zweite Klick erfüllt dann die Funktion der klassischen Knöpfe: empfehlen, tweeten, plussen. Wem der Schutz seiner Daten nicht allzu sehr am Herzen liegt, kann mittels der Einstellungen einen einzelnen oder gleich alle Buttons grundsätzlich freischalten. Eine entsprechende Schalttafel findet sich unter dem Zahnrad am rechten Rand.

Wie recht bald bekannt wurde, war Facebook mit dieser datenschutzfreundlichen Lösung nicht einverstanden. Nach eigenen Angaben bezogen sich die Bedenken allerdings nur auf die optische Umsetzung des Ganzen. Heise hat diesen Einwänden entsprochen und angekündigt, den Code für die 2-Klick-Buttons aufgrund großer Nachfrage zeitnah zu veröffentlichen. Zwar ist das bislang noch nicht geschehen, ein WordPress-Plugin gibt es dank H.-P. Pfeufer dennoch schon jetzt. Und genau das kommt ab sofort hier zum Einsatz.

Gesicht zeigen

In den vergangenen Tagen haben mich mehrfach Leute darauf hingewiesen, dass sie auf der gesamten Website vergeblich nach einem Foto von mir gesucht haben. Tatsächlich ist das Schießen eines Bildes bisher in der Planungsphase stecken geblieben. Sobald ich erfolgreich abgelichtet sein werde, wird das Ergebnis seinen Weg auf die hiesige Profilseite finden.

Zur Überbrückung der Zeit bis dahin habe ich kurzerhand eine Aufnahme aus dem »Privatarchiv« geholt. So sehen alle Besucher der Seite schon jetzt, mit wem sie es hier zu tun haben. Das ist also der Kopf zum Stift hinter dem Löhrzeichen.

Ab die Post

Seit einigen Wochen gibt es diese Seite mittlerweile. Hier und da bastle ich noch an den Feineinstellungen. Und jetzt mache ich nebenher noch eine weitere Baustelle auf. Künftig wird an dieser Stelle auch gebloggt werden. In unregelmäßigen Abständen werde ich hier über Dinge schreiben, die mir in meinem Berufsleben über den Weg laufen und die ich für erwähnenswert halte. Inhaltlich werden dabei vorerst keine Grenzen gesetzt. Hinweise auf interessante Veranstaltungen werden genauso ihren Platz finden wie Neuigkeiten rund um »Löhrzeichen« und die schreibende Zunft an sich oder Kostproben meiner Arbeit.

Wie die gesamte Seite wird auch das zugehörige Blog peu a peu den Bedürfnissen der Besucher und Leser angepasst. Fürs Erste stehen leicht zu handhabende Einbindungen von Facebook und Twitter auf der Agenda. Auch Google+ ist ein Thema, mit dem ich mich in naher Zukunft beschäftigen werde. Alles weitere, etwa der Inhalt der Seitenleiste, wird sich im Laufe der Zeit ergeben. Rückmeldungen und Anregungen sind natürlich herzlich willkommen.