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	<title>Bundeskunsthalle Archiv - Löhrzeichen</title>
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	<description>Christoph Löhr - freier Schreiber und fester Projektmanager</description>
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	<title>Bundeskunsthalle Archiv - Löhrzeichen</title>
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		<title>Poppy Ackroyd in der Bundeskunsthalle: Weit geöffneter Horizont</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Löhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2018 11:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedrucktes]]></category>
		<category><![CDATA[Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeskunsthalle]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Poppy Ackroyd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In ihrer Musik erfindet Poppy Ackroyd für Piano und Geige bislang nicht gekannte Klangwelten. Am 23.2. kommt sie nach Bonn in die Bundeskunsthalle.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loehrzeichen.de/blog/poppy-ackroyd-in-der-bundeskunsthalle-weit-geoeffneter-horizont/">Poppy Ackroyd in der Bundeskunsthalle: Weit geöffneter Horizont</a> erschien zuerst auf <a href="https://loehrzeichen.de">Löhrzeichen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit Poppy Ackroyd kommt am 23.2. eine Künstlerin in die Bundeskunsthalle, die zu den kommenden großen Namen der Neo-Klassik gehört. In ihren Kompositionen erfindet sie für Piano und Geige bislang nicht gekannte Klangwelten.</em></p>
<p>Ihre ersten bemerkenswerten Schritte als Musikerin hat <a href="http://poppyackroyd.com/">Poppy Ackroyd</a> quasi im Verborgenen unternommen – zumindest dem Namen der Formation nach. Bis heute ist sie Teil des Hidden Orchestra, kreiert mit dem Ensemble um den britischen Bassisten Joe Acheson vor allem live musikalische Weiten zwischen moderner Klassik und Elektronik. Wer jedoch über derart viel kreative Energie verfügt wie die in Brighton lebende gebürtige Londonerin, kommt mit »nur« einem Weg nicht aus, diese Energie in Klang zu verwandeln. Folgerichtig pflegt Poppy Ackroyd noch verschiedene andere Kooperationen, komponiert Filmmusik oder untermalt Tanzperformances und Theaterproduktionen mit Musik.</p>
<p><span id="more-7121"></span>Vor allem aber unterhält sie seit der Veröffentlichung ihres Debüts »Escapement« im Jahr 2012 eine Solo-Karriere, die mit jedem neuen Album an künstlerischer Weite zunimmt. Spätestens mit dem Anfang Februar erschienenen »<a href="https://loehrzeichen.de/blog/rezension-poppy-ackroyd-resolve/">Resolve</a>« ist sie in die Top-Liga der experimentellen Neo-Klassik vorgestoßen. Getrost darf man sie in einem Atemzug mit Hauschka, Olafur Arnalds oder Nils Frahm nennen.</p>
<h4>Komposition als Schichtarbeit</h4>
<p>Die vielfältigen Möglichkeiten der Musik hat sie schon in ihrer Kindheit kennengelernt. Daheim in London lief von Bob Dylan bis Schubert, von Chopin bis zu den Rolling Stones ein immer wieder wilder Mix. Ackroyds Interesse war geweckt. Intensivem Unterricht an Klavier und Geige als Teenagerin folgte ein Pianostudium an der University of Edinburgh, nach dessen Ende sie sich dem <a href="http://www.hiddenorchestra.com/">Hidden Orchestra</a> anschloss. Eine Möglichkeit, eigene Ideen und Vorstellungen umzusetzen, fand sie jedoch vornehmlich im alleinigen Arbeiten. Schon ihre erste Platte überraschte durch ihren absolut eigenständigen Sound und hohen Wiedererkennungswert. Seither hat Poppy Ackroyd den Horizont ihrer Klangwelt immer weiter geöffnet, ohne die Eigenständigkeit zu verwässern.</p>
<p>Was ihre Art zu komponieren angeht, ist die Britin eine sehr besondere Sorte von Schichtarbeiterin. Mittels elektronischer Dopplung und Overdubs lagert sie Klang auf Klang. Diese Klänge selbst wiederum stellt sie vornehmlich auf eben Piano und Geige her. Und das mit einer immensen Experimentierfreude. Am Ende fungieren ihre beiden Vorzeigeinstrumente (neben Spinett und Harmonium) ebenso als melodiegebende Instrumente, wie als Rhythmuswerkzeuge.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2018/02/Schnüss-Feburar-2018-Seite-31.jpg" alt="Schnüss Feburar 2018, Seite 31" class="aligncenter size-full wp-image-7130" width="600" height="450" srcset="https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2018/02/Schnüss-Feburar-2018-Seite-31.jpg 600w, https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2018/02/Schnüss-Feburar-2018-Seite-31-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></p>
<p>Plektren, Drumsticks, die aus der Box zurückschlagende Schwingung: Mit allem, was zweckmäßig erscheint, bearbeitet und manipuliert Poppy Ackroyd Saiten oder Korpus, lässt den dabei entstehenden Klang verfremden, durch Loops laufen oder mit anderen, bereits kreisenden Sounds ein Wechselspiel eingehen. Schicht auf Schicht auf Schicht entsteht so der Ackroydsche Trademark-Klang.</p>
<h4>Wortlose Erzählgewalt</h4>
<p>Erstaunlich eingängig ist das, was sie auf diesem Wege kreiert. Bei allem analogen und elektronischen Basteln steht letztlich doch die Vermittelbarkeit der Musik im Fokus. Und live dann auch ein wenig das Verwöhnen des Auges. <a href="https://soundcloud.com/metapratsch/poppy-ackroyd-beim-denovali">Bei ihren Konzerten</a> lässt Ackroyd ihre Musik häufig von Installationen des Lichtkünstlers Tom Newell optisch verstärken.</p>
<p>Im Zusammenspiel zwischen den Klangwelten Ackroyds und dem Lichterspiel Newells, der unter dem Künstlernamen Lumen firmiert, entwickelt sich eine immense Erzählgewalt, die völlig ohne Worte auskommt und wie ein Tor zu einer anderen Dimension funktioniert. Wer sich darauf einlässt, kann sich komplett einsaugen lassen und zumindest für die Dauer eines Konzerts dem Stress entkommen. Ende Februar böte sich dafür auch in Bonn die Gelegenheit. Am <a href="https://www.facebook.com/events/1973372189567903/">23. Februar</a> ist Poppy Ackroyd zu Gast in der Bundeskunsthalle.</p>
<p><small>Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Februarausgabe des Bonner Stadtmagazins Schnüss. Das Foto von Poppy Ackroyd entstammt dem Pressematerial zur Veröffentlichung ihres aktuellen Albums.</small></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loehrzeichen.de/blog/poppy-ackroyd-in-der-bundeskunsthalle-weit-geoeffneter-horizont/">Poppy Ackroyd in der Bundeskunsthalle: Weit geöffneter Horizont</a> erschien zuerst auf <a href="https://loehrzeichen.de">Löhrzeichen</a>.</p>
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		<title>»Outer Space« in der Bundeskunsthalle: Völlig losgelöst</title>
		<link>https://loehrzeichen.de/blog/outer-space-in-der-bundeskunsthalle-voellig-losgeloest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Löhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2014 16:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedrucktes]]></category>
		<category><![CDATA[Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeskunsthalle]]></category>
		<category><![CDATA[Outer Space]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Weltall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einmal All und zurück: »Outer Space – Faszination Weltraum« zeigt in der Bundeskunsthalle Kurioses, Überraschendes und Geschichtsträchtiges.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loehrzeichen.de/blog/outer-space-in-der-bundeskunsthalle-voellig-losgeloest/">»Outer Space« in der Bundeskunsthalle: Völlig losgelöst</a> erschien zuerst auf <a href="https://loehrzeichen.de">Löhrzeichen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Einmal Weltall und zurück: Die Ausstellung »Outer Space – Faszination Weltraum« zeigt in der Bundeskunsthalle Kurioses, Überraschendes und Geschichtsträchtiges.</em></p>
<p>Der Weg hinein ist ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein Klettern, das aber Großes für den einzelnen Menschen birgt. Im Inneren der Kugel herrscht Stille. Nur vereinzelt dringen gedämpfte Stimmen von außen ans Ohr. Das Licht bleibt mit dem Schließen der Klappe hinter dem Besucher zurück – zumindest das Licht des Raumes, in dem die Kugel steht. Sobald sich die Augen an die neue Umgebung gewöhnt haben, werden stattdessen andere Lichter sichtbar. 30.000 Glasfasern malen einen erstaunlich realistischen Sternenhimmel an die gewölbte Innenwand. Von diesen künstlichen Sternen umgeben, kann sich der Mensch in der Kugel für einen Augenblick wie Gagarin fühlen, wie Armstrong oder wie Major Tom. Dieses Erlebnis hinterlässt Spuren in den Gesichtern der Besucher. Selbst Astronaut Reinhold Ewald, der das Weltall in seiner tatsächlichen Schönheit kennengelernt hat, soll beim Verlassen der Kugel leuchtende Augen gehabt haben.<span id="more-4027"></span></p>
<p>Schlicht und ergreifend »0« heißt diese aus 4.200 Holzstücken gefertigte Installation des in Düsseldorf lebenden Japaners Hiroyuki Masuyama. Sie ist eines der beeindruckendsten Exponate der Ausstellung »Outer Space – Faszination Weltraum«, die seit Anfang Oktober in der Bundeskunsthalle gezeigt wird. In insgesamt zwölf Räumen widmet sich diese Ausstellung den großen Fragen und Träumen der Menschheit: Woher kommen wir? Was bedeutet Unendlichkeit? Sind wir alleine hier? Ist ein Leben auf anderen Planeten denkbar?</p>
<p>Den Anspruch, Antworten auf diese Fragen zu bieten, erheben die beiden Kuratoren Claudia Dichter und Stephan Andreae dabei nicht. Ihre Ausstellung ist vielmehr eine Bestandsaufnahme der menschlichen Auseinandersetzung mit dem Sehnsuchtsort Weltraum, der die Menschen seit jeher umtreibt. In diesem Kontext folgt »Outer Space« keinem unbedingten roten Faden. Stattdessen tragen hunderte Exponate und zahlreiche teils multimediale Installationen der Weite dieses Themas Rechnung, setzen in jedem Raum neue Impulse, wecken Assoziationen, zeigen Kurioses, Überraschendes und Geschichtsträchtiges. So wie den medizinballgroßen Gesteinsbrocken, der die Besucher gleich hinter dem Eingang empfängt – die Überreste eines der frühesten dokumentierten Meteoritenfälle. Am 7. November 1492 donnerte dieser Brocken in die Atmosphäre, ehe er im elsässischen Ensisheim einschlug.</p>
<figure id="attachment_4030" aria-describedby="caption-attachment-4030" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-4030" title="Astronauten und Kosmonauten" src="https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2014/11/Astronauten-und-Kosmonauten.jpg" alt width="600" height="553" srcset="https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2014/11/Astronauten-und-Kosmonauten.jpg 600w, https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2014/11/Astronauten-und-Kosmonauten-300x276.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"><figcaption id="caption-attachment-4030" class="wp-caption-text">Foto: David Ertl, 2014, © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH</figcaption></figure>
<p>Faszinierend sind die riesigen klobigen Astronauten- und Kosmonautenanzüge mit ihren verspiegelten Visieren; bedrückend dagegen die Enge in der Raumkapsel »<a title="Wikipedia erklärt: Mercury-Redstone 4 (die Mission zur »Liberty Bell 7«" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mercury-Redstone_4">Liberty Bell 7</a>«, die 1961 nach ihrer Landung auf den Meeresgrund sank und erst 38 Jahre später geborgen wurde. Das mediale Echo auf die Helden, die sich in diesen fliegenden Besenkammern in den Weltraum schießen ließen, kommt ebenso zur Sprache wie die Banalität, die ihren Alltag dort oben begleitet. Astronautensocken und eine Raumschifftoilette haben bei weitem nicht die Attraktivität, die Otto Normalbürger mit dem Leben als Astronaut verbinden mag. Aber sie sind eben auch ein Teil der Geschichte vom Menschen und seinem Versuch, das Weltall zu durchdringen und zu verstehen.</p>
<figure id="attachment_4031" aria-describedby="caption-attachment-4031" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-4031 size-full" title="Liberty Bell" src="https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2014/11/Liberty-Bell.jpg" alt width="600" height="450" srcset="https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2014/11/Liberty-Bell.jpg 600w, https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2014/11/Liberty-Bell-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"><figcaption id="caption-attachment-4031" class="wp-caption-text">Foto: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, © Kansas Cosmosphere and Space Center, 2014</figcaption></figure>
<p>Zwischen all diesen Ausstellungsstücken, die nicht zuletzt dank der Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zusammengetragen werden konnten, zeigt »Outer Space« auch die kulturelle Rezeption des Themas. »Die Schöpfung der Milchstraße« von <a title="Wikipedia erklärt: Peter Paul Rubens" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Paul_Rubens">Peter Paul Rubens</a> hängt hier als Leihgabe des Prado-Museums in Madrid. Ein anderes Gemälde zeigt Galileo Galilei, wie er im Angesicht der Alternative Scheiterhaufen seine Idee von der Sonne als Mittelpunkt unseres Universums widerruft. Ein Raum steht ganz im Zeichen der popkulturellen Aufarbeitung – der Science Fiction. <a title="Bild dieser Gäste bei Instagram" href="http://instagram.com/p/uAt7Z0HJej/">R2D2, C3PO und ET</a> sind hier zu Gast, werden flankiert von Beispielen der UFO-Forschung.</p>
<p>Und auch die dunklen Kapitel der Geschichte bleiben nicht unaufgeschlagen: die Raketenforschung der Nazis, zum Beispiel, oder der Wettlauf zum Mond zwischen UdSSR und USA, der den Kalten Krieg ins Weltall verlagerte. Dem ersten Todesopfer der Raumfahrt ist ein eigener, beklemmender Raum gewidmet. Neben verkohlten Teilen der Ausrüstung von <a title="Wikipedia erklärt: Wladimir Michailowitsch Komarow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Michailowitsch_Komarow">Wladimir Komarow</a> läuft sein letzter Funkspruch in Dauerschleife. »Du Idiot«, sagt sein Ingenieur, bevor die Leitung abbricht.</p>
<p>Vor dem Verlassen der Ausstellung wird der Besucher dann wieder geerdet. Die Installation »Big Crunch Clock« von Gianni Motti zeigt, das es mit der Unendlichkeit doch nicht so weit her ist. Sie zählt die Zeit herunter, die noch vergehen wird, bis unsere Sonne explodiert. Demnach bleiben nur noch etwas weniger als 5 Milliarden Jahre. »Outer Space – Faszination Weltraum« endet kurz zuvor, am 22. Februar 2015.</p>
<figure id="attachment_4032" aria-describedby="caption-attachment-4032" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4032" title="Trevor Paglen – »Untitled (Predator Drone)«" src="https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2014/11/Trevor-Paglen-Untitled-Predator-Drone.jpg" alt width="600" height="480" srcset="https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2014/11/Trevor-Paglen-Untitled-Predator-Drone.jpg 600w, https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2014/11/Trevor-Paglen-Untitled-Predator-Drone-300x240.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px"><figcaption id="caption-attachment-4032" class="wp-caption-text">© Trevor Paglen, courtesy Galerie Thomas Zander, Köln / Altman Siegel Gallery, San Francisco / Metro Pictures, New York</figcaption></figure>
<p>Begleitet wird die Ausstellung von so genannten Satelliten – etwa dem Modell der Ariane-Rakete auf dem Vorplatz oder einer Ausstellung der Astrofotografien Trevor Paglens im Kunstmuseum Bonn. Eine App zur Ausstellung gibt es ebenfalls. »grasp« bietet Antworten auf 150 Fragen, die man sich schon immer zum Weltall gestellt hat.</p>
<p>Darüber hinaus werden die Rückkehr des Astronauten <a title="Alexander Gerst bei Twitter" href="https://twitter.com/astro_alex">Alexander Gerst</a> von der Raumstation ISS und die Landung der Raumsonde »Rosetta« auf dem Kometen »Tschurnjunow-Geramisenko« mit speziellen Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung gewürdigt werden. Ob&nbsp;es für&nbsp;»<a title="Facebook-Event zur Veranstaltung" href="https://www.facebook.com/events/642412295880146/">Welcome Home! Alexander Gerst</a>« am 8. Dezember noch Kapazitäten gibt, wird bis zum 24.11. geklärt werden. Die Begleitung der&nbsp;»Rosetta«-Landung am 12.11. ist hingegen leider schon endgültig ausgebucht.</p>
<p><small>Eine leicht gekürzte Fassung dieses Artikels erschien in der November-Ausgabe des Bonner Stadtmagazins »<a title="Website der Schnüss" href="http://www.schnuess.de">Schnüss</a>«.</small></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loehrzeichen.de/blog/outer-space-in-der-bundeskunsthalle-voellig-losgeloest/">»Outer Space« in der Bundeskunsthalle: Völlig losgelöst</a> erschien zuerst auf <a href="https://loehrzeichen.de">Löhrzeichen</a>.</p>
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		<title>John Bock in der Bundeskunsthalle: Verwirrend, verstörend, faszinierend</title>
		<link>https://loehrzeichen.de/blog/john-bock-bundeskunsthalle-bonn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Löhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2013 10:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedrucktes]]></category>
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		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bis zum 12. Januar 2014 wird in der Bundeskunsthalle eine Ausstellung gezeigt, die weit mehr ist als eine Werkschau des Künstlers John Bock.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loehrzeichen.de/blog/john-bock-bundeskunsthalle-bonn/">John Bock in der Bundeskunsthalle: Verwirrend, verstörend, faszinierend</a> erschien zuerst auf <a href="https://loehrzeichen.de">Löhrzeichen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><i>»Im Modder der Summenmutation« ist ein Fest für Freunde der abgedrehten, Grenzen ignorierenden Kunst. Noch bis zum 12. Januar 2014 wird in der Bundeskunsthalle die Ausstellung gezeigt, die weit mehr ist als eine Werkschau des Künstlers John Bock.</i></p>
<p>Kopfüber. Anders kann man sich kaum in das stürzen, was seit Anfang Oktober in der Bundeskunsthalle präsentiert wird. Einfach eintauchen, »Im Modder der Summenmutation« wühlen, sich auf ihn einlassen, ihn aufsaugen und wirken lassen, unterwegs vielleicht auch ein Stück weit verloren gehen. Denn die Ausstellung, die unter diesem Titel läuft, birgt ein wahres Sammelsurium an verwirrenden, verstörenden und gleichermaßen faszinierenden Eindrücken.</p>
<p>Hier ein Käfig aus Herrensocken, in dem die Unschuld gefangen gehalten wird, dort ein in die Schräge versetztes Spießerwohnzimmer mit überdimensionaler Leiche: Zahlreiche Installationen, Filme, Splatterstreifen und Kulissen aus dem mittlerweile fast zwei Jahrzehnte währenden Schaffen von <a title="Die Webseite von John Bock" href="http://www.johnbock.de/">John Bock</a> hat Intendant und Kurator Rein Wolfs zusammengetragen. Von einer Überblicksschau, die den geordneten Überblick verweigert, ist in den zugehörigen Publikationen der Bundeskunsthalle die Rede. Tatsächlich ist in ihren Räumen weit mehr entstanden als eine bloße Werkschau des multimedial wirkenden Aktionskünstlers Bock. Statt es bei einer Retrospektive zu belassen, wird hier vor allem nach vorne geschaut. Die Werke werden aus ihren ursprünglichen Kontexten gerissen, umformiert und zu etwas völlig Neuem verschmolzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3168 alignright" title="Schnüss, Ausgabe November 2013" src="https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2013/10/john-bock-in-der-bundeskunsthalle-bonn.jpg" alt="john bock in der bundeskunsthalle bonn" width="300" height="448" srcset="https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2013/10/john-bock-in-der-bundeskunsthalle-bonn.jpg 300w, https://loehrzeichen.de/wp-content/uploads/2013/10/john-bock-in-der-bundeskunsthalle-bonn-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px">Und als wenn das alles nicht schon spannend genug wäre, wird der so entstehende Modder auch noch zusätzlich mit Leben gefüllt – mit überarbeiteten Fassungen von John Bocks fulminanten Aktionen, die bis zum Ende der Ausstellung am 12. Januar 2014 an verschiedenen Terminen zum Vortrag kommen werden. Zudem wird in den kommenden Wochen vor Ort ein Film gezeigt werden, den Bock selbst in den ersten Tagen ebendort inszeniert und gedreht hat.</p>
<p>Als Besucher kann man also die bereits bestehende Kunst betrachten, während diese unter den eigenen Augen schon wieder erweitert und verändert wird. Wen diese im ständigen Wandel begriffene Ausstellung orientierungslos zurücklässt, der findet in der Bundeskunsthalle mehr als ein offenes Ohr. Rund 15 Kulturvermittler und ‑vermittlerinnen stehen bereit, um Fragen zu beantworten oder die Kunst von John Bock zu diskutieren. Wer hingegen keinen Gesprächsbedarf verspürt, taucht einfach auf eigene Faust ein. Kopfüber, versteht sich.</p>
<p><small>Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Novemberausgabe der&nbsp;»<a href="http://www.schnuess.de">Schnüss</a>«.</small></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loehrzeichen.de/blog/john-bock-bundeskunsthalle-bonn/">John Bock in der Bundeskunsthalle: Verwirrend, verstörend, faszinierend</a> erschien zuerst auf <a href="https://loehrzeichen.de">Löhrzeichen</a>.</p>
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