Musik in 1.000 Zeichen: Yann Tiersen – »Eusa«

Yann Tiersen - Eusa

Hach, die­se Künst­ler. Sie kön­nen die gan­ze Welt zu sich nach Hau­se ein­la­den, ohne auch nur einem ein­zi­gen Men­schen die Tür öff­nen zu müs­sen. Yann Tier­sen, zum Bei­spiel, bit­tet mit die­sem Album zu einem Spa­zier­gang über »sei­ne« Insel Oues­sant. Deren Name in der Spra­che der Ein­hei­mi­schen fun­giert auch gleich als Albumtitel.

»Eusa« ist ein sehr per­sön­li­ches Werk, mit dem Tier­sen der Magie beson­de­rer Orte nach­spürt. Dem Hafen, dem Drui­den­stein­kreis, der Berg­hö­he: Ihnen allen wid­met der Bre­to­ne ein eige­nes Stück. Wie Mus­sorgs­ky bei den Bil­dern einer Aus­stel­lung hat auch Tier­sen eine klang­li­che Ver­bin­dung zwi­schen die­se mar­kan­ten Punk­te gelegt. In acht Varia­tio­nen macht »Hent« (bre­to­nisch: Pfad) aus den ein­zel­nen Orten einen Rund­gang. Von rau­schen­der Bran­dung über sir­ren­de Schwal­be bis zum Pfei­fen des Win­des kom­plet­tie­ren modu­lier­te Feld­auf­nah­men das Bild.

Ein­sam ist es hier, mit­ten im Atlan­tik. Dem ange­mes­sen, redu­ziert Tier­sen sein Instru­men­ta­ri­um auf ein Mini­mum. »Eusa« [Part­ner­link] ist sein ers­tes Werk für Solo­pia­no, ein kon­tem­pla­ti­ver Genuss, der zum Sin­nie­ren ein­lädt. Über den Begriff Hei­mat, viel­leicht, oder die Schön­heit des Minimalen.

Auf dem Vimeo-Kanal von Yann Tier­sen fin­den sich beweg­te Bil­der und eini­ge Stü­cke von »Eusa«, so zum Bei­spiel auch »Porz Goret« …

Der im Text mit [Part­ner­link] mar­kier­te Ver­weis wur­de von mir im Rah­men mei­ner Teil­nah­me am Part­ner­pro­gramm der Ama­zon EU S.à r.l. gesetzt. Wei­te­re Hin­wei­se dazu fin­den sich im Impres­sum die­ser Seite.

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