Fernöstliche Löhrzeichen

Beleg Studium in Aachen Fernöstliche LöhrzeichenIch habe keine Ahnung*, was da oben steht. Gut, ein paar Zeilen kann ich schon entziffern, aber beim Rest muss ich leider passen. Trotzdem dachte ich, es wäre eine prima Idee, das Foto und damit auch die Broschüre einfach mal herumzuzeigen. In der Reihe aller Belege, die in letzter Zeit bei mir im Briefkasten gelandet sind, nimmt das Heftlein immerhin eine gewisse Sonderstellung ein. Während ich deutsche und englische Fassungen meiner Texte schon etliche Male gedruckt gesehen habe, ist das hier meine fernöstliche Premiere. Löhrzeichen, jetzt also auch auf chinesisch.

*Zugegebenermaßen weiß ich ziemlich genau, was da steht. Ich habe die Texte ja geschrieben. Die Broschüre wendet sich an chinesische Studierende in Aachen, um ihnen die Stadt, ihre Umgebung und Möglichkeiten näher zu bringen. In dem Kontext habe ich einige Artikel zum Wissenschaftsstandort Aachen (und Jülich) geschrieben. Ich gehe einfach mal davon aus, dass sich an diesem Inhalt nichts verändert hat, seit ich die Texte zuletzt in meiner Muttersprache gesehen habe. (Tian könnte mir das sicherlich bestätigen, wenn ich ihm das Bild zuschickte. Das lasse ich aber bleiben.)

»Mein faszinierendes Kulturerlebnis«: Pukkelpop 1991

Anfang Oktober hat Tanja Praske alle Leser ihres Blogs (und solche, die es werden wollen) dazu angeregt, im Rahmen einer Blogparade von einem Kulturerlebnis zu berichten, das den- oder diejenige fasziniert hat. »Das Pukkelpop 91«, war mein erster Gedanke. Danach habe ich noch ein wenig hin und her überlegt: »Vielleicht doch das Mogwai-Konzert 2009 im Bochumer Schauspielhaus? Oder meine allererste Vinylscheibe?« Letztlich habe ich mich aber an die alte Skat-Weisheit gehalten, dass der erste Gedanke zumeist auch der beste ist. Darum kommen jetzt einige Sätze zu einem Festival im August 1991, das mitten in der belgischen Pampa stattfand und für mich ein faszinierendes Kulturerlebnis war. (Über meine allererste Vinylscheibe werde ich vielleicht eines anderen Tages einmal schreiben.)

pukkelpop91 »Mein faszinierendes Kulturerlebnis«: Pukkelpop 1991Mehr als 22 Jahre ist es mittlerweile her, dass mir dieser unscheinbare weiße Zettel den Eintritt zu einer meiner ersten und gleich auch einer meiner bis heute besten Festivalerfahrungen beschert hat. Noch sehr überschaubar war das Pukkelpop 1991 im Vergleich zu heutigen Veranstaltungen. Statt die Musik, wie in der Gegenwart üblich, auf mehrere »Stages« zu verteilen, stand seinerzeit eine einzige Bühne auf einem Feld in der Nähe des belgischen Städtchens Hasselt herum, auf der dann der Reihe nach die verschiedenen Acts auftraten. Kein Hin- und Hergerenne über das Gelände, kein Verpassen parallel spielender Lieblingsbands: Einmal ein gemütliches Plätzchen gesichert, konnte man dort einen schönen langen Tag bei großartiger Livemusik erleben. zum Artikel →

Iron & Bönnsch

defi Iron & BönnschEigentlich wollte ich doch noch etwas in mein Blog schreiben, denke ich hin und wieder. Und belasse es dann doch beim eigentlich. Gerade beruflich intensive Phasen machen sich zuallererst hier bemerkbar. Dann fällt der Artikel, der eigentlich geschrieben werden wollte, auch schon einmal unter den Tisch. Das soll sich in Zukunft allerdings ändern. Und um mir auf der Jagd nach etwas mehr Regelmäßigkeit zusätzliche Motivation zu holen, habe ich mich vor ein paar Tagen der brandneuen Ironblogger Gruppe aus Bonn angeschlossen. Künftig heißt es also: Einmal wöchentlich schreiben oder in die Kasse zahlen. (Das komplette Regelwerk der Bonner Variante des Ironbloggens findet sich bei Interesse unter diesem Link. Vielleicht möchte ja noch jemand mitmachen.) Manchmal braucht es eben solch einen kleinen Schubs von außen, damit die Dinge ein wenig runder laufen. Ich bin jedenfalls gespannt, was sich daraus ergibt. Hier, aber auch auf den Seiten der anderen Teilnehmer.

Soll ich meine Facebook-Seite löschen?

iwjuddgs Soll ich meine Facebook Seite löschen?Mitte März hatte ich mir für eine Blogparade schon einmal ein paar Gedanken zum ganzen Social Media Gedöns rund um Löhrzeichen gemacht. Dass ich die seit Ewigkeiten bestehende Facebook-Seite eigentlich nicht brauche, war damals eine der Erkenntnisse. Mittlerweile haben sich in Bezug auf eben diese Facebook-Seiten dank eines veränderten mobilen Designs einige Neuerungen ergeben. Um das Impressum in juristisch einwandfreier Art überall sichtbar zu halten, müsste man die ein oder andere Verrenkung unternehmen. Was dazu genau zu bewerkstelligen ist, kann man beispielsweise bei Annette Schwindt nachlesen. Beim Zusammenzählen von Eins und Eins, also Erkenntnis und Neuerung, haben sich bei mir nun einige Fragen aufgeworfen: Soll ich das Gebastel wirklich mitmachen? Oder soll ich die Seite nicht einfach löschen, weil sie ohnehin überflüssig ist? Wer weiß, ob und wann die nächste Neuerung am Facebook-Design wieder Änderungen nach sich zieht? Lohnt die Mühe jetzt und/oder demnächst? Und ist das bisschen nostalgische Verbundenheit zu der Seite genug, um einen solchen Aufwand zu rechtfertigen?

Endgültige Antworten habe ich mir noch nicht gegeben. Hat jemand da draußen vielleicht eine Meinung, die mir bei der Entscheidungsfindung helfen würde? Habe ich vielleicht irgendwelche wichtigen Punkte übersehen, die für den Erhalt der Seite sprechen würden?

Von Profilen, Seiten und Accounts

iwjuddgs Von Profilen, Seiten und AccountsHoppla, auf den letzten Drücker finde ich dann doch noch die Gelegenheit, mich an der Blogparade zu beteiligen, die Annette Schwindt neulich initiiert hat. »Wie machen Sie das? Betreiben Sie in Facebook und/oder in Google+ ein Profil UND eine Seite oder nur ein Profil?«, lautete ihre Frage an alle beruflichen »Einzelkämpfer«. Nachdem sie bereits etliche Antworten erhalten hat, packe ich jetzt noch meine dazu. zum Artikel →

Neues direkt in den Posteingang

schalter Neues direkt in den PosteingangEs gibt verschiedene Möglichkeiten, über die Veröffentlichung neuer Artikel auf dieser, meiner Seite informiert zu werden: Neben einem RSS-Feed und entsprechenden Verlautbarungen bei Facebook, Google+ oder twitter biete ich auch ein »Abonnement« per E-Mail an. Nachdem mich in der jüngsten Vergangenheit einige Leute explizit nach einem eben solchen Abo gefragt haben, war mir der Gedanke gekommen, dass das bereits bestehende Angebot auf meiner Seite schwer zu finden ist. Als Konsequenz habe ich eine Unterseite mit einem Anmeldeformular zusammengebastelt, die sich bei Interesse genau hier finden lässt. Und der Vollständigkeit halber sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass die entsprechenden E-Mails über Feedburner ausgeliefert werden – Spam-Schindluder werde ich mit den eingetragenen Adressen selbstverständlich nicht treiben.

Frohe Weihnachten

schnee Frohe WeihnachtenNoch eine Woche und dann ist 2012 schon wieder vorbei. Auf der Zielgeraden schalten  momentan alle Leute langsam aber sicher in den Feierlichmodus. Mich selbst überkommt gerade auch eine etwas besinnliche und resümierende Stimmung. Kurz vor Weihnachten und »Zwischendenjahren« finde ich darum die Gelegenheit ziemlich passend, mich bei all den Menschen zu bedanken, die mich in diesem Jahr zum Nachdenken und/oder Lachen gebracht haben, die mit mir gute Ideen umgesetzt und blöde Ansätze begraben haben, die mir für ein Interview zur Verfügung standen oder eben nicht, die mich als Texter beschäftigt und meine Artikel abgedruckt oder anderweitig veröffentlicht haben, die mir drängende Fragen beantwortet und interessante Ratschläge gegeben haben, die mein 2012 ein Stück weit vergoldet haben.

Euch und Ihnen allen wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest, je nach Glaubenslage stattdessen ein paar ruhige Tage und einen guten Rutsch. Und weil das mit dem Schnee zu den Feiertagen diesmal nichts wird, habe ich ein etwas älteres Foto herausgekramt – für den Feierlichmodus.