Neues Jahr, neuer Look, neuer Knopf

Herzlich willkommen im Jahr 2015. Wahrscheinlich ist es den meisten regelmäßigen Besuchern schon aufgefallen: Den Jahreswechsel habe ich dazu genutzt, hier mal ein wenig durchzufegen und dem Ganzen einen neuen Anstrich zu verpassen. Stück für Stück nähert sich die Optik meinen Vorstellungen an. Inzwischen muss ich nur noch an ganz kleinen Schräubchen drehen, die wirklich großen Veränderungen sind getan.

Unter anderem ist die Seite jetzt responsive und … ach, wer will das schon wissen? Mir gefällt’s, ich hoffe, den Besuchern gefällt’s. Um mich irgendwann einmal zu erinnern, habe ich ein Vorher-Nachher-Bildchen da oben reingepackt. Und weil neulich jemand fragte: Die Seitenleiste von »damals« ist nicht verschwunden. Man findet sie jetzt nach Klick (oder Touch) auf die drei Strichlein oben links.

Gestern habe ich dann drüben bei »Spreeblick« diesen Artikel gelesen, in dem Johnny Häusler ein paar Dinge aufzählt, mit denen Lesern ihren Lieblingsbloggern unter die Arme greifen können. Interessant waren dabei auch einige Kommentare, die mir direkt noch zwei potenzielle Veränderungen in den Kopf gesetzt haben. Bei der einen Sache – Indieweb – muss ich mich vorher allerdings noch ein wenig einlesen.

Während ich die andere gleich mal umgesetzt habe: Unter jedem Artikel findet sich seit gestern ein Knöpfchen, das einfach nur »Das gefällt mir.« sagt – ohne Anbindung an Facebook, Twitter oder irgendein anderes Netzwerk. Es soll einfach nur eine Möglichkeit bieten, hier eine Rückmeldung zu geben, ohne gleich kommentieren zu müssen. Dabei entstehende Daten gehen nirgendwohin. Und wenn man es sich anders überlegt, kann man »Das gefällt mir.« auch rückgängig machen. Dieser Knopf heißt dann »Ach nee, doch nicht.«

»Shirtzeichen«: Meine T-Shirts im Netz

Hallo, mein Name ist Christoph und ich bin süchtig. Also, jetzt nicht so mit Haschspritzen und so. Mein Stoff ist echter Stoff, meistens Baumwolle, wenn ich mich nicht irre. Seit ewigen Zeiten gehe ich zu Konzerten. Und seit ebenso ewigen Zeiten kriege ich es dabei kaum einmal hin, um den Merchandising-Stand herumzukommen.

Irgendetwas zieht mich immer wieder zu diesen Tischen, hinter denen die Helfershelfer der jeweiligen Band unter anderem deren T-Shirts anbieten. Gerade nach Auftritten, die mich besonders begeistert haben, schnappe ich mir gerne ein Hemdchen, das mich dann fortan an diesen schönen Abend erinnern soll. Und weil ich das schon eine ganze Weile so handhabe – mein erstes »richtiges« Konzert waren die Toy Dolls im Jahr 1986 oder so –, hat es sich in meiner T-Shirt-Schublade ganz schön zusammengeläppert. Weiterlesen

Fernöstliche Löhrzeichen

Beleg Studium in AachenIch habe keine Ahnung*, was da oben steht. Gut, ein paar Zeilen kann ich schon entziffern, aber beim Rest muss ich leider passen. Trotzdem dachte ich, es wäre eine prima Idee, das Foto und damit auch die Broschüre einfach mal herumzuzeigen. In der Reihe aller Belege, die in letzter Zeit bei mir im Briefkasten gelandet sind, nimmt das Heftlein immerhin eine gewisse Sonderstellung ein. Während ich deutsche und englische Fassungen meiner Texte schon etliche Male gedruckt gesehen habe, ist das hier meine fernöstliche Premiere. Löhrzeichen, jetzt also auch auf chinesisch.

*Zugegebenermaßen weiß ich ziemlich genau, was da steht. Ich habe die Texte ja geschrieben. Die Broschüre wendet sich an chinesische Studierende in Aachen, um ihnen die Stadt, ihre Umgebung und Möglichkeiten näher zu bringen. In dem Kontext habe ich einige Artikel zum Wissenschaftsstandort Aachen (und Jülich) geschrieben. Ich gehe einfach mal davon aus, dass sich an diesem Inhalt nichts verändert hat, seit ich die Texte zuletzt in meiner Muttersprache gesehen habe. (Tian könnte mir das sicherlich bestätigen, wenn ich ihm das Bild zuschickte. Das lasse ich aber bleiben.)

»Mein faszinierendes Kulturerlebnis«: Pukkelpop 1991

Anfang Oktober hat Tanja Praske alle Leser ihres Blogs (und solche, die es werden wollen) dazu angeregt, im Rahmen einer Blogparade von einem Kulturerlebnis zu berichten, das den- oder diejenige fasziniert hat. »Das Pukkelpop 91«, war mein erster Gedanke. Danach habe ich noch ein wenig hin und her überlegt: »Vielleicht doch das Mogwai-Konzert 2009 im Bochumer Schauspielhaus? Oder meine allererste Vinylscheibe?« Letztlich habe ich mich aber an die alte Skat-Weisheit gehalten, dass der erste Gedanke zumeist auch der beste ist. Darum kommen jetzt einige Sätze zu einem Festival im August 1991, das mitten in der belgischen Pampa stattfand und für mich ein faszinierendes Kulturerlebnis war. (Über meine allererste Vinylscheibe werde ich vielleicht eines anderen Tages einmal schreiben.)

pukkelpop91Mehr als 22 Jahre ist es mittlerweile her, dass mir dieser unscheinbare weiße Zettel den Eintritt zu einer meiner ersten und gleich auch einer meiner bis heute besten Festivalerfahrungen beschert hat. Noch sehr überschaubar war das Pukkelpop 1991 im Vergleich zu heutigen Veranstaltungen. Statt die Musik, wie in der Gegenwart üblich, auf mehrere »Stages« zu verteilen, stand seinerzeit eine einzige Bühne auf einem Feld in der Nähe des belgischen Städtchens Hasselt herum, auf der dann der Reihe nach die verschiedenen Acts auftraten. Kein Hin- und Hergerenne über das Gelände, kein Verpassen parallel spielender Lieblingsbands: Einmal ein gemütliches Plätzchen gesichert, konnte man dort einen schönen langen Tag bei großartiger Livemusik erleben. Weiterlesen

Iron & Bönnsch

Eigentlich wollte ich doch noch etwas in mein Blog schreiben, denke ich hin und wieder. Und belasse es dann doch beim eigentlich. Gerade beruflich intensive Phasen machen sich zuallererst hier bemerkbar. Dann fällt der Artikel, der eigentlich geschrieben werden wollte, auch schon einmal unter den Tisch. Das soll sich in Zukunft allerdings ändern. Und um mir auf der Jagd nach etwas mehr Regelmäßigkeit zusätzliche Motivation zu holen, habe ich mich vor ein paar Tagen der brandneuen Ironblogger Gruppe aus Bonn angeschlossen. Künftig heißt es also: Einmal wöchentlich schreiben oder in die Kasse zahlen. (Das komplette Regelwerk der Bonner Variante des Ironbloggens findet sich bei Interesse unter diesem Link. Vielleicht möchte ja noch jemand mitmachen.) Manchmal braucht es eben solch einen kleinen Schubs von außen, damit die Dinge ein wenig runder laufen. Ich bin jedenfalls gespannt, was sich daraus ergibt. Hier, aber auch auf den Seiten der anderen Teilnehmer.

Soll ich meine Facebook-Seite löschen?

Mitte März hatte ich mir für eine Blogparade schon einmal ein paar Gedanken zum ganzen Social Media Gedöns rund um Löhrzeichen gemacht. Dass ich die seit Ewigkeiten bestehende Facebook-Seite eigentlich nicht brauche, war damals eine der Erkenntnisse. Mittlerweile haben sich in Bezug auf eben diese Facebook-Seiten dank eines veränderten mobilen Designs einige Neuerungen ergeben. Um das Impressum in juristisch einwandfreier Art überall sichtbar zu halten, müsste man die ein oder andere Verrenkung unternehmen. Was dazu genau zu bewerkstelligen ist, kann man beispielsweise bei Annette Schwindt nachlesen. Beim Zusammenzählen von Eins und Eins, also Erkenntnis und Neuerung, haben sich bei mir nun einige Fragen aufgeworfen: Soll ich das Gebastel wirklich mitmachen? Oder soll ich die Seite nicht einfach löschen, weil sie ohnehin überflüssig ist? Wer weiß, ob und wann die nächste Neuerung am Facebook-Design wieder Änderungen nach sich zieht? Lohnt die Mühe jetzt und/oder demnächst? Und ist das bisschen nostalgische Verbundenheit zu der Seite genug, um einen solchen Aufwand zu rechtfertigen?

Endgültige Antworten habe ich mir noch nicht gegeben. Hat jemand da draußen vielleicht eine Meinung, die mir bei der Entscheidungsfindung helfen würde? Habe ich vielleicht irgendwelche wichtigen Punkte übersehen, die für den Erhalt der Seite sprechen würden?

Von Profilen, Seiten und Accounts

Hoppla, auf den letzten Drücker finde ich dann doch noch die Gelegenheit, mich an der Blogparade zu beteiligen, die Annette Schwindt neulich initiiert hat. »Wie machen Sie das? Betreiben Sie in Facebook und/oder in Google+ ein Profil UND eine Seite oder nur ein Profil?«, lautete ihre Frage an alle beruflichen »Einzelkämpfer«. Nachdem sie bereits etliche Antworten erhalten hat, packe ich jetzt noch meine dazu. Weiterlesen