Soll ich meine Facebook-Seite löschen?

iwjuddgs Soll ich meine Facebook Seite löschen?Mitte März hatte ich mir für eine Blogparade schon einmal ein paar Gedanken zum ganzen Social Media Gedöns rund um Löhrzeichen gemacht. Dass ich die seit Ewigkeiten bestehende Facebook-Seite eigentlich nicht brauche, war damals eine der Erkenntnisse. Mittlerweile haben sich in Bezug auf eben diese Facebook-Seiten dank eines veränderten mobilen Designs einige Neuerungen ergeben. Um das Impressum in juristisch einwandfreier Art überall sichtbar zu halten, müsste man die ein oder andere Verrenkung unternehmen. Was dazu genau zu bewerkstelligen ist, kann man beispielsweise bei Annette Schwindt nachlesen. Beim Zusammenzählen von Eins und Eins, also Erkenntnis und Neuerung, haben sich bei mir nun einige Fragen aufgeworfen: Soll ich das Gebastel wirklich mitmachen? Oder soll ich die Seite nicht einfach löschen, weil sie ohnehin überflüssig ist? Wer weiß, ob und wann die nächste Neuerung am Facebook-Design wieder Änderungen nach sich zieht? Lohnt die Mühe jetzt und/oder demnächst? Und ist das bisschen nostalgische Verbundenheit zu der Seite genug, um einen solchen Aufwand zu rechtfertigen?

Endgültige Antworten habe ich mir noch nicht gegeben. Hat jemand da draußen vielleicht eine Meinung, die mir bei der Entscheidungsfindung helfen würde? Habe ich vielleicht irgendwelche wichtigen Punkte übersehen, die für den Erhalt der Seite sprechen würden?

Von Profilen, Seiten und Accounts

iwjuddgs Von Profilen, Seiten und AccountsHoppla, auf den letzten Drücker finde ich dann doch noch die Gelegenheit, mich an der Blogparade zu beteiligen, die Annette Schwindt neulich initiiert hat. »Wie machen Sie das? Betreiben Sie in Facebook und/oder in Google+ ein Profil UND eine Seite oder nur ein Profil?«, lautete ihre Frage an alle beruflichen »Einzelkämpfer«. Nachdem sie bereits etliche Antworten erhalten hat, packe ich jetzt noch meine dazu. zum Artikel →

Neues direkt in den Posteingang

schalter Neues direkt in den PosteingangEs gibt verschiedene Möglichkeiten, über die Veröffentlichung neuer Artikel auf dieser, meiner Seite informiert zu werden: Neben einem RSS-Feed und entsprechenden Verlautbarungen bei Facebook, Google+ oder twitter biete ich auch ein »Abonnement« per E-Mail an. Nachdem mich in der jüngsten Vergangenheit einige Leute explizit nach einem eben solchen Abo gefragt haben, war mir der Gedanke gekommen, dass das bereits bestehende Angebot auf meiner Seite schwer zu finden ist. Als Konsequenz habe ich eine Unterseite mit einem Anmeldeformular zusammengebastelt, die sich bei Interesse genau hier finden lässt. Und der Vollständigkeit halber sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass die entsprechenden E-Mails über Feedburner ausgeliefert werden – Spam-Schindluder werde ich mit den eingetragenen Adressen selbstverständlich nicht treiben.

Frohe Weihnachten

schnee Frohe WeihnachtenNoch eine Woche und dann ist 2012 schon wieder vorbei. Auf der Zielgeraden schalten  momentan alle Leute langsam aber sicher in den Feierlichmodus. Mich selbst überkommt gerade auch eine etwas besinnliche und resümierende Stimmung. Kurz vor Weihnachten und »Zwischendenjahren« finde ich darum die Gelegenheit ziemlich passend, mich bei all den Menschen zu bedanken, die mich in diesem Jahr zum Nachdenken und/oder Lachen gebracht haben, die mit mir gute Ideen umgesetzt und blöde Ansätze begraben haben, die mir für ein Interview zur Verfügung standen oder eben nicht, die mich als Texter beschäftigt und meine Artikel abgedruckt oder anderweitig veröffentlicht haben, die mir drängende Fragen beantwortet und interessante Ratschläge gegeben haben, die mein 2012 ein Stück weit vergoldet haben.

Euch und Ihnen allen wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest, je nach Glaubenslage stattdessen ein paar ruhige Tage und einen guten Rutsch. Und weil das mit dem Schnee zu den Feiertagen diesmal nichts wird, habe ich ein etwas älteres Foto herausgekramt – für den Feierlichmodus.

Neuer Button: QUOTE.fm

screenqfmb Neuer Button: QUOTE.fmIm Frühling hatte ich schon einiges über QUOTE.fm geschrieben, dieses seinerzeit noch recht neue soziale Ding, das ich damals gut fand und heute immer noch gut finde. Vor allem, weil es tatsächlich dazu beiträgt, nicht nur mehr, sondern auch mehr Gutes zu lesen in diesem Internet. Eine ganze Reihe an Veränderungen hat sich ergeben, seit ich über QUOTE.fm geschrieben habe. Inzwischen wurde zum Beispiel eine iPad-App programmiert. Außerdem besteht die Möglichkeit, Texte zum Späterlesen ans eigene Kindle zu senden. Und seit Neuestem kann man als Seiten- oder Blogbetreiber auch einen QUOTE.fm-Button in die eigenen Artikel einbinden, was ich auch prompt getan habe. Sichtbar wird das Ganze in der Einzelansicht eines jeden Artikels.

Während alle anderen Knöpfe unter den jeweiligen Texten stehen, habe ich diesen Button bis auf Weiteres oben rechts knapp unter der Überschrift platziert. Einen Grund für die Wahl dieses Flecks gibt es eigentlich nicht – vielleicht abgesehen von dem Gedanken, den Bereich unter den Artikeln nicht noch weiter aufzublähen. Dort oben schwebt das Ding jetzt jedenfalls und für jeden, der bei QUOTE.fm aktiv ist, birgt es nach einem schwungvollen Mouseover eine Menge interessanter Funktionen: den Text zum späteren Lesen merken oder ans Kindle schicken, wären da zu nennen. Wer eine Passage des Artikels markiert und aufs Knöpfchen selbst klickt, empfiehlt den Text unter Zuhilfenahme eben dieses Zitats. Diese Ursprungsfunktion von QUOTE.fm gibt es selbstverständlich auch noch.

Weitergehende Informationen zu dem neuen Button (und noch ein paar Sachen mehr) erzählt Marcel drüben im Blog dieses sozialen Dings, das ich durch den Knopf noch ein bisschen besser finde als eh schon.

Don’t look back in anger

Gestern, gut drei Jahre nach ihrer Auflösung, sind die Jungs von Pale noch einmal auf die Bühne geklettert, um ein letztes, aber wirklich allerletztes Konzert zu spielen. Und ohne lange drumherum zu reden: Es war ein großer Abschied. Ein ganz großer! Als letztes Lied hat Pale dann, verstärkt durch diverse Spezialgäste, einen Britpop-Klassiker rausgekramt. Und das ging so:

Ich habe alte Männer weinen sehen. Danke Jungens, für 16 Jahre Spaß an und mit Euch. Oder 18. Oder so.

Das Video stammt nicht von mir. Vielen Dank fürs Aufnehmen, sufferwell101.

Nachtrag 12.9.:
Katrin Neumann zeigt auf ihrer Seite tolle Fotos von diesem Abend.

Fußballfanfotos: Carl, seine Kamera und manchmal auch ich

Den Fotografen Carl Brunn und seine Fußballaffinität hatte ich an anderer Stelle bereits erwähnt. Dass ich selbst viel für diesen Sport übrig habe, dürften regelmäßige Besucher der Seite auch längst mitbekommen haben. Jetzt machen Carl und ich noch ein bisschen mehr gemeinsame Sache, als wir es bislang mit dem Magazin »In der Pratsch« ohnehin schon taten.

fffscreen Fußballfanfotos: Carl, seine Kamera und manchmal auch ich

Ohne Frage trägt Carl den Hauptteil zu diesem Blog mit dem eigentlich schon alles erklärenden Namen »FußballFanFotos« bei. Wann immer er sich einem Fußballstadion nähert, zückt er seine Kamera und lichtet besonders markante Fans vor Ort ab. Und falls der eine oder andere Geknipste noch etwas erzählen möchte, komme ich ins Spiel. Mit, ach wie überraschend, der Formulierung der entsprechenden Texte.

Das Ergebnis ist jedenfalls seit einiger Zeit online. Jetzt hat Carl entschieden, dass wir es herumerzählen können. Was hiermit geschehen sein soll. Und bevor jemand fragt: Ja, alle Fotografierten sind mit der Veröffentlichung ihrer Bilder einverstanden.

Wolle Wolle kaufe?

Das Leben, sagt der Volksmund, schreibt die schönsten Geschichten. »Und Spamschleudern schreiben die schönsten Gedichte«, ergänze ich. Zumindest aber die seltsamsten. Das nun folgende Stück Poesie schlug am heutigen Vormittag hier in den Kommentaren auf. Ich kann und will dieses Kleinod nicht für mich behalten.

»Meinereiner stricke obendrein häkele feurig gewiss Taschen, Hüte, Socken.
Alleinig leider ist die Wolle gen Zeitdauer bloß recht deier.
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Pimp my Link

Vor einigen Wochen habe ich im Fußbereich meiner Seite einige kleine Veränderungen vorgenommen, die eigentlich hauptsächlich dazu gedacht waren, meinen Ordnungssinn zu befriedigen. Hinter den Icons, die dort unten rechts zu sehen sind, befinden sich Links zu den diversen sozialen Netzen, in denen ich – mal mehr, mal weniger – aktiv bin. Vor besagten einigen Wochen habe ich einen Großteil dieser Links in eine einheitliche Form gebracht.

Anstelle von »facebook.com/loehrzeichen« steht da jetzt »loehrzeichen.de/facebook«, statt »twitter.com/loehrzeichen« entsprechend »loehrzeichen.de/twitter« und so weiter. Wie gesagt, das Ganze habe ich für den Hausmeister Kaczmarek in mir gemacht. Dass das noch irgendjemand sonst interessieren könnte, hätte ich nicht gedacht. Mit dieser Annahme habe ich aber offenbar falsch gelegen. Denn inzwischen haben mich mehrfach Leute gefragt, wie ich das denn bewerkstelligt habe – per Mail, aber auch per Nachricht drüben bei Xing, wo die neue Aufgeräumtheit meines Social Media Ichs wohl am deutlichsten zu sehen ist. Sagt zumindest dieser Screenshot:

einheitlich Pimp my Link

Jetzt folgt also der Versuch einer Antwort. Vorab noch kurz die Information, dass ich, was solche Dinge betrifft, absolut kein Profi bin. Die Anleitung dazu hatte ich seinerzeit irgendwo im Internet entdeckt und ausprobiert. (Leider habe ich diese Anleitung aktuell nicht mehr gefunden. Ich reiche den Link nach, sobald er mir noch einmal über den Weg läuft.) Dass es bei mir funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass es auch bei jedem anderen funktionieren wird. Und währenddessen halten sich die Kenner und Könner vor Lachen den Bauch, weil es bestimmt etliche einfachere und geschmeidigere Methoden gibt, eine solche Umleitung einzurichten.

Wie auch immer, ich habe das gewünschte Ziel erreicht, indem ich den Inhalt der .htaccess-Datei meiner Domain verändert habe. Für jeden Link, den ich umleiten wollte, habe ich eine Zeile hinzugefügt. Für Facebook sah diese Zeile dann beispielsweise so aus:

Redirect 301 /facebook https://www.facebook.com/Loehrzeichen

»Redirect 301« startet eine unmittelbare Umleitung. Das 301 steht für »moved permanently«. (Wenn ich das schon extra nachgeguckt habe, will ich es auch loswerden. Irgendwen wird das schon interessieren.) »/facebook« gibt an, welche Seite umgeleitet werden soll, und der Rest macht klar, wohin die Reise geht. Wenn jeder umzuleitende Link eine solche Zeile bekommt, ist der ganze Laden auf einmal ganz wunderbar aufgeräumt. Hoppla, fast hätte ich jetzt noch einen lahmen Kalauer serviert. Irgendwas mit Frühjahrsputz. Gerade noch einmal Glück gehabt.

Ungezählte Besucher

Die nächsten paar Sätze habe ich in Kurzform schon seinerzeit in das Impressum dieser Seite (und die darin enthaltene Datenschutzerklärung) gepackt. Weil dort einerseits nur selten jemand vorbeischaut, ich aber andererseits glaube, dass der darin enthaltene Link den einen oder anderen Besucher interessieren könnte, habe ich mich entschieden, das Ganze noch einmal explizit in einen Blogbeitrag zu packen. Und der geht so:

Wie auf vielen anderen Seiten kommt auch hier ein Statistik- und Analyse-Tool zum Einsatz. Ich habe mich in diesem Zusammenhang für »Piwik« entschieden, einer Open-Source-Alternative zu Google-Analytics. Unter der Anwendung von Cookies analysiert diese die Benutzung dieses Internetangebotes durch den jeweiligen Besucher. Die durch den Cookie erzeugten Informationen werden auf dem Server des Anbieters in Deutschland gespeichert, wobei die IP-Adresse sofort nach der Verarbeitung und vor deren Speicherung anonymisiert wird. Sämtliche Daten werden ausschließlich zu statistischen Zwecken erhoben und kommen keinem anderen Verwendungszweck zu. Schon gar nicht werden sie durch mich gespeichert oder an Dritte weitergegeben. Besucher, die mit ihrer statistischen Erfassung dennoch nicht einverstanden sind, können diese auf einfachem Wege unterbinden: Ein entsprechender Klick auf dieser Seite genügt. Danach werden bei weiteren Besuchen keinerlei Daten mehr erfasst. Bei der Benutzung eines anderen Rechners oder Browsers oder nach dem Löschen der Cookies muss die Prozedur allerdings wiederholt werden.